Das Problem der palästinensischen Arbeiter in Israel

Eine feindliche Bevölkerung im Land ist ein großes Problem. Aber die Wirtschaft braucht die Palästinenser als Arbeiter. Langsam übernehmen jedoch Asiaten ihre Jobs und machen das Land sicherer und freundlicher.

Ein wichtiges Thema zum Konflikt in Israel, das in den Medien kaum angesprochen wird, ist die Situation mit den palästinensischen arabischen Arbeitern in vielen Bereichen der Wirtschaft. Es ist schwierig über dieses Thema zu sprechen, ohne wie ein hasserfüllter Rassist zu klingen, deshalb sage ich im Voraus, dass ich die Araber nicht hasse, sie tun mir eher leid, weil sie in einer sehr schwierigen Kultur aufgewachsen sind.

Die sogenannten Palästinenser wurden nicht als Judenhasser geboren, aber sind mit diesem Hass und weiteren problematischen Einstellungen aufgewachsen. So wie man in Deutschland mit einer Vorliebe für Ordnung und Disziplin aufwächst, wachsen die Palästinenser mit einer Vorliebe für Dschihad und Judenhass auf, wie ihre Schulbücher, Fernsehsendungen und ihr Verhalten immer wieder verdeutlichen.

Fehlende Arbeiter

Deshalb bin ich auch für eine Entwicklung dankbar, die nach dem 7. Oktober begann, nämlich die Ersetzung arabischer Arbeiter aus den palästinensischen Gebieten mit asiatischen. Nach dem 7. Oktober wurden für kurze Zeit keine palästinensischen Arbeiter mehr ins Land gelassen, aber dadurch standen fast alle Baustellen still und auch in der Landwirtschaft fehlten sie. Für viele Supermärkte bedeutete das, dass die Regale nicht mehr beladen wurden. Kurz gesagt, sogar unbeteiligte Zivilisten wie ich merkten, wie sehr die palästinensischen Arbeiter gebraucht wurden.

In den ersten Wochen des Krieges wurden die Regale in unserem Supermarkt nicht aufgefüllt und niemand räumte auf.

In den letzten drei Jahren ging es immer hin und her, manchmal sah ich sie in den Supermärkten und auf Baustellen und manchmal wurden sie in Supermärkten von Asiaten oder Russen ersetzt. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich Kunden aus Angst vor Anschlägen wie Messerangriffen beschwert haben. In der Vergangenheit wurden Terroranschläge häufig von Palästinensern durchgeführt, die sich mit Arbeitsgenehmigungen in Israel aufhielten. Wir sind daher traumatisiert und reagieren sehr empfindlich auf Menschen, die Juden töten wollen.

Seit einigen Wochen hat jedoch einer unserer Supermärkte in Bet Shemesh neue Chinesen eingestellt, die im Gegensatz zu den Arabern freundlich sind und überhaupt nicht gefährlich wirken. Die Männer stapeln die Produkte und die Frauen sitzen an der Kasse. Ich muss sagen, dass die Atmosphäre in diesem Supermarkt dadurch viel angenehmer geworden ist und die Chinesinnen scheinen sogar die Kasse effizienter zu bedienen als ihre israelischen Kolleginnen. Wahrscheinlich, weil sie kaum Hebräisch sprechen und sich nicht mit Beschwerden und abgelaufenen Coupons herumschlagen müssen.

In dem Supermarkt daneben arbeiten auch Asiaten, die eher indisch aussehen, aber auch Araberinnen. Diese jungen Frauen strahlen keine Gefahr aus, doch wahrscheinlich mögen sie Juden genauso wenig wie ihre Brüder und Väter.

Ein Nachbar renoviert gerade seit drei Wochen seine Wohnung und ich bin sehr froh, dass er zu diesem Zweck keine arabischen Arbeiter eingestellt hat. In einer Nachbarschaft nicht weit von uns entfernt wurde ein junges Mädchen von einem arabischen Bauarbeiter im Aufzug sexuell belästigt.

Jüdische Arbeiter sind ungefährlich, aber teurer

Der große Rahmen

Der allgemeine Trend in der israelischen Wirtschaft ist, sich von der Abhängigkeit von arabischen Arbeitern zu lösen. Laut mehreren Medienberichten schätzen israelische Bauunternehmer ihre neuen Arbeiter sehr und haben nicht vor zu arabischen zurückzukehren. Die asiatischen Arbeiter liefern bessere Arbeit, arbeiten effizienter und sind freundlich im Umgang. Insgesamt soll es in Israel es etwa 200.000 asiatische Arbeiter geben, vor allem im Bausektor, der Landwirtschaft und im Pflegebereich. Ich persönlich würde es sehr begrüßen, wenn sie sich auch in der Gastwirtschaft stark machen und asiatische Restaurants eröffnen.

Man könnte fragen, wie die Palästinenser überleben sollen, wenn sie in Israel keine Arbeit mehr finden und die Antwort ist ganz einfach: das ist nicht unser Problem.

Die Palästinensische Autonomiebehörde hat mehr internationale Hilfsgelder erhalten als Deutschland nach dem Krieg und hat nichts für ihre Bürger aufgebaut. Israel hat versucht zu helfen und erhielt zum Dank Terroranschläge. Nur die Palästinenser können ihre eigenen Probleme lösen. Wir können für ein anderes Volk keine Verantwortung übernehmen, besonders nicht für eines, das uns hasst und uns vertreiben und töten will.

Als die Juden Anfang des 20. Jahrhunderts nach Palästina kamen und das Land aufbauten, strömten Araber aus verschiedenen Ländern hierher, um für uns zu arbeiten. Diese Arbeiter wurden später zum „Palästinensischen Volk“. Vielleicht wird sich diese Entwicklung umkehren, wenn sie keine Arbeit mehr finden und in die Länder zurückgehen, aus denen sie damals zugezogen sind.

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Michael Selutin
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