Israel 2026 – uns steht ein spannendes, messianisches Jahr bevor  

Die vielen Soldaten, die in Gaza gedient haben, haben mit eigenen Augen gesehen, dass es dort keine “unschuldigen Zivilisten” gibt.

Der 7. Oktober hat Israel aus einem Gefühl der falschen Sicherheit aufgeweckt und seitdem befindet sich das Land und das gesamte jüdische Volk in einem offenen Krieg an mehreren physischen, spirituellen und digitalen Fronten.

Wir Israelis erwarten täglich den Untergang des iranischen Regimes, den Angriff des Irans auf Israel, oder auf eine weitere fantastische Aktion von Donald Trump. Gleichzeitig verfolgen wir halb mitleidig den Untergang Europas, wobei unsere eigenen innenpolitischen Probleme ebenfalls nicht zu unterschätzen sind.

Es ist also einiges los in der Welt und Israel steht wieder einmal im Mittelpunkt.

Messianische Vibes

All dies und die Tatsache, dass wir uns dem jüdischen Jahr 6000 nähern, wenn spätestens ein neues Zeitalter für die Menschheit beginnt (zurzeit sind wir im Jahr 5786), führt zu einem Anstieg der messianischen Erwartungen im religiösen Teil des jüdischen Volkes.

Schabtai Zvi war trat zum Islam über, um nicht geköpft zu werden.

Bei all den Kriegen, Verfolgungen, Lügen und Beschimpfungen, wünschen wir uns, dass endlich eine Zeit des wahren Friedens, der Gottesfurcht, der Wahrheit und der Freundschaft kommt. Trotz unserer Bemühungen haben wir es nicht geschafft, diese Zeit herbeizuführen und wir hoffen, dass wir endlich die von den Propheten Israels versprochene göttliche Hilfe erhalten.

Es gab in unserer Geschichte schon mehrere messianische Bewegungen, die die Erwartungen des Volkes nicht erfüllt hatten und sogar sehr schädlich waren. Allen voran Schabbtai Zvi hat als falscher Messias Mitte des 17. Jahrhunderts schwere Schäden angerichtet.

Jetzt aber leben wir wieder in Israel und es sind keine Wunderrabbis, auf die wir vertrauen, sondern auf die unsichtbare Hand Gottes, die das Weltgeschehen lenkt und die in letzter Zeit gar nicht mehr so unsichtbar ist.

Da das Lernen der Torah im Mittelpunkt des religiösen Lebens eines Juden steht, sind Vorträge von Rabbinern in jedem religiösen Haus zu hören. Ob als Video, im Radio, oder als Podacst, unsere Rabbis bringen die Weisheit der Torah mit den aktuellen Ereignissen in Verbindung und versuchen etwas Licht ins Chaos zu bringen, das um uns herum tobt.

Verschiedene Rabbiner geben verschiedene Erklärungen und Prognosen über die aktuelle und zukünftige Entwicklung der Welt ab, aber fast allen ist gemein, dass sie die aktuellen Ereignisse messianisch interpretieren.

Wir sehen also in Echtzeit, wie eine messianische Welle das Volk Israels ergreift, die hoffentlich echt ist und die wir in diesem Blog noch weiterverfolgen werden.

Wahlen in Israel

Eine religiöse und patriotische Regierung in Israel würde sicherlich gute Voraussetzungen für das Kommen eines Messias schaffen und das Jahr 2026 hat mit einem Knaller begonnen (die Entführung Maduros in Venezuela) und könnte mit einem Knaller enden, wenn im Oktober in Israel gewählt wird.

Ich habe große Hoffnungen in die kommenden Wahlen, nachdem uns der 7. Oktober die Augen für die reale Realität geöffnet hat. Wir rechte Israelis hatten bereits offene Augen und wurden durch das Massaker der Hamas lediglich bestätigt. Die Mitte und die Linken Israelis hatten an diesem Tag jedoch ein böses Erwachen, das hoffentlich bei den Wahlen zum Ausdruck kommt. Auch die vielen Soldaten, die in Gaza gedient haben, haben mit eigenen Augen gesehen, dass „es dort keine unschuldigen Zivilisten gibt“, wie wir von ehemaligen Geiseln gehört haben.

Umfragen zeigen, dass Israelis seit dem 7. Oktober politisch nach rechts gerückt sind und die nationalreligiösen Parteien haben in der aktuellen Regierung gute Arbeit geleistet. Vor allem Itamar Ben-Gvir hat als Sicherheitsminister immer wieder mit guten Maßnahmen beim Volk gepunktet. So hat er zum Beispiel den Erhalt von Waffen für Zivilisten deutlich erleichtert, was sehr wichtig ist in einem Land, wo jederzeit ein Araber anfangen kann auf Menschen einzustechen. Weiterhin hat Ben-Gvir die Bedingungen für Terroristen in den Gefängnissen verschlechtert, so dass sie weniger Anreiz haben, Juden anzugreifen, um dann im Gefängnis besser zu leben als zuvor zu Hause.

Die nächste Regierung Israels wird also wahrscheinlich weit nach rechts rücken. Sie könnte Judäa und Samaria annektieren, die feindliche Bevölkerung dort vertreiben und viele andere Schritte zur Stärkung Israels unternehmen.

Israel als Supermacht

Trotz des schweren Schlags, den uns der 7. Oktober versetzt hat, ist Israel seitdem viel stärker geworden und unsere Feinde schwächer. Eine rechte Regierung kann aus dieser Position der Stärke agieren, anstatt wie ein Exiljude immer darauf zu achten, dass wir von den anderen Ländern der Welt gemocht werden. Besonders Europa kritisiert uns gerne, hat aber seine moralische Autorität in den letzten Jahr verloren.

Eine messianische Interpretation unserer Zeit besagt, dass Israel im Exil das Leben unseres Vorvaters Jakob widerspiegelt, der ein schweres Leben hatte, viel arbeiten musste, vertrieben wurde und insgesamt viel Leid erlitt. Auf dem Weg zur Erlösung wird das Volk jedoch „aufsteigen“ und das Leben Isaaks und später Abrahams widerspiegeln, die besser lebten als Jakob.

Mit der Gründung des modernen Israel sind wir ins Isaak-Zeitalter aufgestiegen und unsere Aufgabe ist es nicht mehr Gott in der Verfolgung zu dienen, sondern in Wohlstand und Stärke, jedoch mit dem Neid der Völker, wie es bei Isaak der Fall war.

Israel muss also ein neues Selbstbewusstsein entwickeln, nicht mehr schwach und verfolgt, sondern stark und souverän. Ich kann mir vorstellen, dass unsere Soldaten nach zwei Jahren Krieg, genau dieses Bewusstsein ausstrahlen. Sie fühlen sich unbesiegbar, nachdem sie unsere Feinde hier und weit weg geschlagen haben. Sie haben auch gesehen, dass sich ein Großteil der Welt gegen uns gestellt hat und sie haben kein Vertrauen in „Freunde“ im Ausland oder internationale Institutionen.

Ich hoffe, dass sich diese Einstellung im gesamten Volk ausbreitet und sich in den kommenden Wahlen niederschlägt. Wenn dann noch unsere Feinde fallen, wird Krieg durch Neid ersetzt und Verfolgung durch Wohlstand.

Israel 2026 klingt nicht schlecht, oder? Bleibt nur zu hoffen, dass diese messianische Interpretation unserer aktuellen Lage auch die Richtige ist. Wir werden sehen.

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Michael Selutin
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