Kein Mitleid mit Frankreich

Jedes Mal, wenn Europäer Israel kritisieren, schütteln wir hier nur den Kopf, da wir doch den gleichen Feind haben, nur dass wir gegen ihn kämpfen, während ihr euch bereits ergeben habt.

2007 zog ich nach Israel und begann mich mit dem Konflikt hier zu beschäftigen. Zwei Jahre später war ich zu Besuch in Deutschland und warnte meine Freunde vor dem Islam, vor Terroranschlägen und dem Versuch der Eroberung.

Damals klang das total verrückt, als wäre ich ein fanatischer Jude, der schlecht über Menschen spricht, die er nicht mag. Einige hundert Terroranschläge später und während eines muslimisch-kommunistischen Aufstands, kommen immer mehr Europäer zur gleichen Schlussfolgerung wie ich damals. Meine Freunde wollten mir damals nicht glauben, genauso wie sie den Muslimen nicht glaubten, die sagten, sie wollen die Welt erobern und jeden töten, der ihnen im Weg steht.

Heute sehen wir, wie der Islam in Europa seine Muskeln spielen lässt. Er hat tausende, vielleicht sogar Millionen, junge Männer als Soldaten, die auf Befehl und mit großer Freude gewalttätig werden.

Selbst Schuld

Ich spreche wahrscheinlich für viele Israelis, wenn ich zugebe, dass ich kein Mitleid mit den Europäern habe, die gerade von der Gewaltwelle überschwemmt werden. Nicht nur haben wir seit Jahren vor dieser Entwicklung gewarnt, wir haben auch gesehen, wie diese Länder immer feindseliger gegenüber Israel wurden. Der jüdische Staat wurde für europäische Politiker zum Sündenbock und zur Ablenkung vor eigenen Problemen.

Jetzt denken sich viele Israelis, die aus Europa stammen, nach Europa reisten und europäischen Fußball lieben, „Selbst Schuld. Ihr habt nicht auf uns gehört und euch gegen uns gestellt. Das vorhersehbare Ergebnis habt ihr verdient“.

Jedes Mal, wenn Europäer Israel kritisieren, schütteln wir hier nur den Kopf, da wir doch den gleichen Feind haben, nur dass wir gegen ihn kämpfen, während ihr euch bereits ergeben habt.

Israelis haben großen Respekt vor Europa, den Wissenschaften, der Kunst, den schönen Städten und den schicken Menschen. All das scheint gerade in einem Meer der Gewalt und Dummheit unterzugehen, mit der Palästinaflagge als passendes Symbol dafür.

Der Respekt vor der europäischen Kultur hat jedoch auch stark nachgelassen, denn bei all der Intelligenz, die es dort angeblich gibt, haben die Europäer doch moralisch versagt. Sie haben sich nach dem 7. Oktober gegen Israel gestellt, sie haben die Gefahr des Islam nicht sehen wollen und haben sich einer progressiven-linken-woke-Ideologie ergeben.

Mit solchen Europäern haben wir kein Mitleid. Europa kann ruhig in Chaos versinken, vielleicht haben sie dann besseres zu tun, als jüdische Bauern in Judäa zu verurteilen.

Das Ganze passiert vor allem in den israelfeindlichen westeuropäischen Ländern, die eine große muslimische Bevölkerung importiert haben und uns in den letzten Jahren mit ihren Verurteilungen und Boykotten besonders genervt haben. Sie ernten jetzt, was sie gesät haben, oder wie es in der Bibel heißt: „Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und durch dich sollen gesegnet werden alle Völker auf der Erde!” (1. Mose 12,3)

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Michael Selutin
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